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Frau gesucht - Macho gefunden
Eine Komödie von Cecil Stevens

Aufgeführt Ende 2010


„Der alltägliche Pascha“, so heißt das Buch, das Alexander unter dem weiblichen Pseudonym „Gloria Landers“ geschrieben hat. Das Buch nimmt die Rollenverteilung von Mann und Frau kritisch unter die Lupe. Überraschend wird es ein Verkaufsschlager. Frauen schließen sich zu Gloria-Landers-Fanclubs zusammen, um gemeinsam gegen die Macht der Männer vorzugehen. Die Männer reagieren eingeschüchtert oder aggressiv. Presse und Fernsehen interessieren sich für das Buch. Und natürlich für die Autorin Gloria Landers – aber Moment mal, die gibt es ja gar nicht! Alexander braucht also dringend eine Ersatz-Gloria, eine Dame, die vorübergehend die Rolle der Autorin spielt. Das ist keine leichte Aufgabe, und allein schon die Suche nach der passenden Kandidatin gestaltet sich eher kompliziert. Selma, Chefin einer Agentur für alle möglichen und unmöglichen Lebenslagen, scheint schließlich dem Job gewachsen. Kaum hat sie die Rolle der Gloria Landers angenommen, geht es auch schon los mit Verwechslungen und Missverständnissen. Übereifrige weibliche Fans, verstörte Ehemänner, Alexanders „bester“ Freund, nervige Presseleute und der geschäftstüchtige Verleger, mit all diesen Leuten muss Selma fertig werden. Dass dann auch noch Alexanders Mutter plötzlich auftaucht und Selma für Alexanders Verlobte hält, macht die Sache nicht eben einfacher.

Schließlich endet das Stück mit einer Überraschung. Man rechnet zwar irgendwie damit, dass es so kommt, aber man vermutet genau deshalb, dass es wahrscheinlich anders kommt. Aber dann kommt es doch so. Oder anders gesagt: am Ende wird alles gut.

„Frau gesucht – Macho gefunden“ ist wieder eine typische Produktion der nachwachsenden Rohstoffe. Die Handlung ist turbulent, die Figuren sind hier und da ein wenig schräg, vielleicht sogar etwas verrückt, aber auf jeden Fall liebenswert.